Pflegebekleidung

Ein Kunde wird die Pflege seines Vaters nach Entlassung aus der Klinik übernehmen. Dieser hat allerdings nur gewöhnliche Kleidungsstücke, die recht unpraktisch sind. Hier hilft spezielle Pflegebekleidung für PatientInnen. Denn durch bequeme Schnitte, atmungsaktive Materialien und zusätzliche Öffnungsmöglichkeiten mit Knöpfen, Reißverschlüssen und Schlitzen ist die häusliche Versorgung sowohl für seinen Vater als auch für ihn selbst wesentlich leichter. Welche Pflegebekleidung es gibt, welche Vorteile sie hat und für welche Tätigkeiten sie besonders geeignet ist, verraten wir im Folgenden.


Welche Arten von Pflegebekleidung und clinic dresses gibt es?

Die Auswahl an Pflegebekleidung ist groß. So gibt es Overalls und Hemden in verschiedenen Längen, lang- oder kurzärmelig, mit Knöpfen im Schritt, Rückenschlitz, Bindeverschluss etc. Neben den verschiedenen clinic dress Modellen gibt es auch eine Vielzahl an Materialien. Je nach Bedarf kann hier zwischen hautfreundlicher Baumwolle, reißfestem Piqué-Stoff oder Mischgewebe mit Polyester oder Elasthan gewählt werden.

Dies sind die wichtigsten Arten der Patientenbekleidung:

  • Pflegehemd (Lang- oder Kurzarm)
  • Pflege-Shirts
  • Pflegeoverall
  • Fixieroverall
  • Pflegekleider
  • Pflege-/Reha-Hosen
  • Pflegebodys
  • Pflegepyjama
  • Pflege-Nachthemden
  • Pflege-Hausanzüge
  • Pflege-Ponchos / Capes

Welche Pflegebekleidung ist für welche Zielgruppe und Pflegetätigkeit geeignet?

Jede Pflege ist anders. So gibt es für verschiedene Tätigkeiten und Patientenprofile unterschiedliche Pflege Kleidung. Damen bevorzugen eher ein Nachthemd, Herren eher einen Schlafanzug. Demenzkranke sollten sich nicht selbst entkleiden können. Körperpartien, die häufig gepflegt werden müssen, sollten leicht zugänglich sein.

Hier folgt eine Übersicht über die wichtigste moderne Pflegekleidung, deren Zielgruppen und entsprechende Pflege-Tätigkeit.

Pflegeoverall

Dieser eignet sich besonders gut bei Krankenhausaufenthalten sowie der häuslichen und stationären Pflege. Er verrutscht nicht und bedeckt so stets den Nierenbereich. Demenz- oder Alzheimererkrankten entkleiden sich manchmal ohne Grund. Um dies zu verhindern, lässt sich der Overall nicht einfach abstreifen und ist nur durch einen Reißverschluss am Rücken zu öffnen. Der Verschluss geht je nach Bedarf bis zur Taille, dem Gesäß oder sogar zum Knie. Letzteres erleichtert die Versorgung von KathederpatientInnen und PatientInnen mit Inkontinenz. Ein häufiges und umständliches An- und Ausziehen für den Einlagen- und Windelwechsel kann vermieden werden, indem über den geöffneten Reißverschluss gewechselt werden kann. Auch das Säubern im Intimbereich wird dadurch einfacher. Wenn PatientInnen sich die Socken ohne Grund ausziehen, helfen Overalls mit Füßen.

Sonderform: Pflegeoverall Kombination (Ober-/Unterteil) Eine beliebige Hose kann mit einem Oberteil durch einen Reißverschluss kombiniert und gewechselt werden. So können je nach Bedarf Lang-/Kurz-Arm- bzw. -Bein-Modelle miteinander verbunden werden. Bei Verschmutzung eines Teils muss nur dieses gereinigt werden.

Pflegebodys

Bodys eignen sich für spezielle Bedürfnisse in der Intensiv-Pflege. Die Versorgung im Becken-, Bauch- und Brustbereich wird erleichtert – wie den Zugang zum Beispiel bei der Katheter-, Stoma- und Vorlagenversorgung. Meist haben die Bodys Druckknopfschließungen an den Schultern und am Zwickel. Diese Patientenunterwäsche erleichtert das Be- und Entkleiden bei PatientInnen mit Lähmung, Bettlägerigkeit, Inkontinenz und Behinderung. Auch PatientInnen mit Demenz oder ähnlichen Krankheiten können von Bodys profitieren. Modelle mit einem Reißverschluss am Rücken verhindern, dass sich die pflegebedürftige Person selbstständig entkleidet.

Pflegehemd (Kurz- und Langarm)

Je nach Schließmechanismus stärken Pflegehemden die Selbstständigkeit der PatientInnen oder erleichtern deren Pflege durch Krankenpfleger. Kleidung mit weitem Halsausschnitt oder Reißverschluss ermöglichen ein einfaches selbstständiges An- und Ausziehen. Modelle mit Reißverschluss am Rücken verhindern, dass sich die pflegebedürftige oder geistig erkrankte Person selbstständig entkleidet. Verschlüsse wie Bindung oder Reißverschluss helfen den Pflegenden beim Wechsel von Einlagen oder Windeln, Säubern, schnellen Be- und Entkleiden oder auch bei Untersuchungen. Hier hilft auch eine offene Gestaltung des Hemds mit zwei Lagen und einem zusätzlichen Schlitz am Rücken. Bettlägerige Personen profitieren besonders von den Extra-Öffnungen des Hemds. Bei eingeschränkter Arm-Mobilität können die offenen Hemden leichter angezogen werden als geschlossene Modelle. Verschlüsse an den Schultern vermeiden zudem Druckpunkte. Die vollständige Rückenüberlappung sichert, dass die PatientInnen immer ganz bekleidet sind.

Pflege-/Reha-Hosen

Pflegehosen ermöglichen mithilfe durchdachter Verschlüsse wie seitliche Klettverschlüsse oder dehnbare Bündchen ein einfaches Be- und Entkleiden und eine gute Abdeckung. Für PatientInnen mit jeglichen Bewegungseinschränkungen wie Arthritis, Lähmungen, MS oder nach einem Schlaganfall ist das eine echte Erleichterung. Spezialmodelle für Rollstuhlfahrer haben zwei überlappende Rückenseiten für Schutz und Diskretion. Gleichzeitig ist der Hosenboden offen für eine leichte Versorgung. Hosen mit sehr weiten und elastischen Beinen eignen sich besonders gut für ProthesenträgerInnen.

Schlafsack mit Sicherungen

Mit langem Seitenreißverschluss und Druckknöpfen an den Schultern lässt sich ein Pflege-Schlafsack vor allem Personen, die an Bewegungseinschränkungen jeglicher Art leiden, ganz einfach anziehen. Durch den geteilten Reißverschluss kann ein Kathederausgang nach außen geführt werden. Der/Die PatientIn ist trotzdem immer vollständig zugedeckt und genießt gleichzeitig Bewegungsfreiheit. Für Demenzkranke können die Verschlüsse zusätzlich gesichert werden. Bei Dekubitus-RisikopatientInnen helfen zusätzliche Schlaufen bei der Umlagerung.

Pflegepyjama

Die Pyjama-Pflegeoveralls überzeugen durch einen besonders hohen Tragekomfort sowie vollständige Bekleidung und ermöglichen gleichzeitig dank des schrägen Rückenreißverschlusses leichten Zugang zu den PatientInnen, ohne dass Druckstellen beim Schlafen entstehen. Eine zusätzliche Sicherung des Bein-Reißverschlusses verhindert das selbstständige Entkleiden von Demenzkranken.

Verkaufsargumente für Pflegebekleidung

Wer Pflege Kleidung kaufen möchte, findet sein clinic dress online und kann sich auf viele Vorteile freuen, weil die passende Kleidung Pflege für PatientInnen und Pflegende wesentlich erleichtert:

  • Hoher Tragekomfort
  • Bewegungsfreiheit
  • Sicherungsmöglichkeiten gegen selbstständiges Entkleiden
  • Leichter Zugang zu Körperstellen, die zu pflegen sind
  • Erhaltung der Selbstständigkeit durch barrierefreies Ankleiden
  • Hygienische, atmungsaktive Materialien
  • Zeitersparnis
  • Entspannte Pflege
  • Erhaltung der Würde durch zuverlässige, vollständige Bekleidung
  • Modelle für verschiedenste Bedürfnisse und Pflegetätigkeiten
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