Kleidung

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Bewegungseinschränkungen oder Kraftmangel erschweren pflegebedürftigen Menschen, SeniorInnen und Personen mit Behinderungen oft das Anziehen von normaler Alltagskleidung. Gerade bettlägerige oder demente PatientInnen, aber auch RollstuhlfahrerInnen benötigen praktische und funktionelle Kleidung, die auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet ist und die Pflege erleichtert. Mit der passenden Mode können die Selbstständigkeit, Würde und Lebensfreude so lange wie möglich aufrechterhalten werden. Dafür steht ein großes Angebot an Bekleidung zur Auswahl – modisch, zuverlässig, schützend, therapeutisch, alltagstauglich und hilfreich. Welche Pflegemode es gibt und welche Vorteile die verschiedenen Kleidungsstücke haben, lesen Sie hier.


Welche Arten von Kleidung sind für die Pflege geeignet und welche Vorteile haben sie?

Bereits ein Knopf stellt viele Menschen vor eine schwierige Aufgabe. Denn im Alter lassen die feinmotorischen Fähigkeiten nach. Mit einem Tremor oder einer Lähmung wird die Aufgabe sogar unlösbar. Krankheiten oder Verletzungen erfordern speziell konzipierte Lösungen – auch bei der Pflege-Mode. Das gilt für Oberbekleidung, Unterwäsche, Hüftprotektoren, Strümpfe und Schuhe.

Übersicht über die verschiedenen Kleidungsarten:

  • Pflegekleidung
  • Gewöhnliche Kleidungsstücke sind für ältere oder pflegebedürftige Menschen oft mehr als unpraktisch. Bekleidung für die Pflege erleichtert den PatientInnen und den Pflegenden den Alltag. Diese Mode bietet bequeme Schnitte, atmungsaktive Materialien und zusätzliche Öffnungsmöglichkeiten mit Knöpfen, Reißverschlüssen oder auch Schlitzen. Pflegehemden ermöglichen einen leichten Zugang zu Kathedern oder Infusionen. Pflegeoveralls sorgen für eine vollständige alltagtaugliche Bekleidung. Pflegebodys bewahren die Körpertemperatur und verhindern zum Beispiel, dass sich demente PatientInnen ohne Grund entkleiden. Die aktuelle Pflegekleidung lässt auch in Sachen Optik nichts zu wünschen übrig.

  • Hüftprotektoren
  • Gerade im Alter steigt das Sturz- und Verletzungsrisiko. Vor allem bei Krankheiten wie Osteoporose muss der fragile Hüftbereich geschützt werden. Hier hilft eine Hüftprotektorenhose. Sie wird unter der Kleidung getragen und soll das Bruchrisiko bei Stürzen verringern. Spezielle Modelle gibt es auch für das Tragen auf der Kleidung und für Inkontinenz-PatientInnen.

  • Schuhe
  • Schuhe tragen uns bis ins hohe Alter durchs Leben. Nur mit passendem und bequemem Schuhwerk bleiben wir mobil und fit. Ein Verbandschuh aus weichen Materialien, mit einem weiten Schnitt und einem einfach zu schließenden Klettverschluss ermöglicht ein schmerzfreies Tragen – auch bei verbundenen und geschwollenen Füßen. Er gibt Halt und verhindert trotzdem Druckstellen. Gesundheitsschuhe entlasten beanspruchte Füße wie zum Beispiel im Beruf. Auch bei Krankheiten und Fehlstellungen bieten diese Schuhe höchsten Tragekomfort, fordern Muskeln und Gelenke sinnvoll ohne Überlastung, verbessern das Gangbild und beugen Rückenschmerzen vor. Zuhause sorgen Hausschuhe für einen sicheren Gang, Entspannung und Schmerzlinderung.

  • Schuhzubehör
  • Gerade bei schmerzenden oder deformierten Füßen ist angenehmes Schuhzubehör essentiell. Egal ob Zehenkorrektoren, Einlagen, Zehenpolster oder Schuhlöffel – Schuhzubehör-Produkte lindern Beschwerden, unterstützen Therapien, dienen der Sturzprophylaxe oder erleichtern das Anziehen bzw. die Pflege der Schuhe. Teils werden die Kosten für Schuhzubehör wie Einlegesohlen auch von der Krankenkasse übernommen.

  • Strümpfe
  • Bei langem Stehen oder Sitzen ermöglichen Stützstrümpfe eine gute Durchblutung der Beine. Gegen Venenleiden helfen Kompressionsstrümpfe. Durch den ständigen Druck kann das Risiko für Thrombosen gesenkt werden. Füße von DiabetikerInnen sind sehr empfindlich. Diabetikersocken vermeiden ein Einschneiden und Druckstellen. Gesundheitssocken wie Sportsocken mit Kompressionsfunktion, Wärmesocken und Therapiesocken sorgen in vielen Lebenslagen für ein angenehmes und sicheres Tragegefühl. Anziehhilfen erleichtern das bequeme An- und Ausziehen der Strümpfe und Socken.

Vorteile von Kleidung für Pflegebedürftige und SeniorInnen

KundInnen, die Pflegekleidung kaufen möchten, profitieren von vielen verschiedenen Vorteilen:

  • Hoher Tragekomfort dank Bewegungsfreiheit und optimaler Passform
  • Sicherungsmöglichkeiten gegen selbstständiges Entkleiden
  • Leichter Zugang zu Körperstellen, die zu pflegen sind
  • Erhaltung der Selbstständigkeit und Würde
  • Hygienische, atmungsaktive Materialien
  • Entspannte Pflege durch Zeitersparnis
  • Modelle für verschiedenste Bedürfnisse und Pflegetätigkeiten
  • Schmerzlinderung
  • Vorbeugung gegen verschiedene Krankheiten wie Arthrose
  • Stütz- und Schutzwirkung
  • Mobilisierend
  • Individuelle Anpassung möglich
  • Einfache Handhabung
  • Modische Modelle für drinnen und draußen, Sommer und Winter
  • Pflegemode Damen- und Herrenmodelle
  • Teils Kostenübernahme durch Kasse möglich

In unserer Kleidungskategorie finden sich Pflegekleidung, Hüftprotektoren, Schuhe, Schuhzubehör und Strümpfe.